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Frauen und Analorgasmen: Was Studien wirklich zeigen

Climax™

Geprüft von Climax™

Verfasst von Laurène Dorléac

Aktualisiert am 29/11/2025

Der weibliche anale Orgasmus ist von Vorurteilen und Unsicherheit umgeben, doch wissenschaftliche Studien zeichnen ein differenziertes Bild. Erfahre, wie Analstimulation das Lustempfinden steigern und bei einigen Frauen sogar einen Orgasmus auslösen kann – besonders in Kombination mit anderen erogenen Zonen. Das Artikel beleuchtet Anatomie, neurologische Vernetzungen und zeigt, welche Techniken als angenehm empfunden werden. Dabei stehen achtsamer Umgang, Einvernehmen und Wohlbefinden im Mittelpunkt für ein bereicherndes sexuelles Erleben.

Was ist ein weiblicher Analorgasmus?

Ein Analorgasmus bei Frauen bezeichnet einen Höhepunkt, der sich klar mit analer Stimulation verknüpft anfühlt – sei es durch äußere Berührungen, oberflächliches Eindringen oder tiefere Penetration. Häufig erleben Frauen analen Genuss nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit klitoralen oder vaginalen Stimuli, da Nerven, Beckenbodenmuskulatur und erogene Zonen eng miteinander verbunden sind. Für manche verstärkt anale Stimulation bestehende Orgasmen, für andere erzeugt sie ein rundum erfüllendes Ganzkörpergefühl.

Untersuchungen zeigen: Orgasmen beim Analsex entstehen meist im Kontext mehrerer Stimulationsarten, analer Kontakt ist ein Teil des Genusspuzzles rund um Klitoris, Vagina und Beckenboden.

Anatomie und Nervenwege

After und Enddarm sind reich an sensiblen Nervenenden, besonders rund um den Schließmuskel. Diese werden überwiegend durch Äste des Pudendusnervs und weitere Becken-Nerven versorgt, die auch Vulva, Klitoris und Damm innervieren. Da sie sich im Rückenmark und Gehirn überschneiden, kann Stimulation im Analbereich die Empfindungen an anderen Stellen beeinflussen.

Bildgebende Verfahren zeigen, dass Druck im Darm bei Frauen Hirnregionen aktiviert, die an Gefühlsempfinden, Emotion sowie Schmerz- und Lustverarbeitung beteiligt sind. Frauen zeigen dabei in der Regel breitere Aktivierungsmuster als Männer. Auch Gewebestrukturen wie der Dammschwamm können durch analen Sex indirekt stimuliert werden und das Lustempfinden steigern.

Was Studien und Umfragen ergeben

Groß angelegte Befragungen einzelner Techniken ergaben:

Anal surfacing (Berührung rund um den After): für ca. 40% lustvoll

Anal shallowing (leichte, flache Penetration): rund 35% empfinden es als angenehm

Anal pairing (Kombination mit klitoraler oder vaginaler Stimulation): verstärkt Vergnügen und erleichtert ca. jeder sechsten Frau den Orgasmus

Viele Frauen empfinden anale Berührung am angenehmsten, wenn sie mit anderen Stimulationsarten kombiniert wird.

Gehirn, Rückenmark und Genuss

fMRT-Studien belegen: Je intensiver die rektale Stimulation, desto ausgeprägter sind die Aktivierungsmuster im Gehirn. Das Rückenmark integriert dabei Signale aus Anal- und Genitalbereich. Stimmen Kontext, Einvernehmen, Technik und Entspannung, kann analer Genuss Teil erfüllender erotischer Erfahrungen sein.

Setze auf Technik, Kommunikation und Langsamkeit

Frauen beschreiben anale Lust dann als positiv, wenn Berührungen langsam, vorsichtig und gut gleitfähig erfolgen – idealerweise zusammen mit klitoraler oder vaginaler Stimulation. Kommunikation, Achtsamkeit und Komfort sind das Fundament jeder genussvollen Analerkundung.

1. Herbenick D. et al. „Women’s techniques for pleasure from anal touch: A U.S. probability sample study.“ PLOS ONE, 2022.

2. Hobday D. et al. „Gender differences in cortical representation of rectal distension.“ American Journal of Physiology, 2001.

3. Alexander A. et al. „Altered spinal cord activity during sexual stimulation in women.“ Spinal Cord Series and Cases, 2017.

4. Diverse Umfragen und Studien zum Orgasmuserlebnis beim Analverkehr und zur Bedeutung kombinierter Stimulation.

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