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Die Prostata – eine kleine Drüse mit großer Bedeutung für Sexualität und Gesundheit. Erfahre in diesem Artikel alles über ihre Funktion, wie sie das Lustempfinden beeinflusst und warum ihre Stimulation sowohl für starken Orgasmus als auch für das Wohlbefinden sorgen kann. Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und unverkrampft – entdecke die Prostata ohne Vorurteile oder Tabus.
Die Prostata ist eine kleine Drüse ungefähr in der Größe einer Walnuss, die sich direkt unterhalb der Blase am Ausgang des Penis befindet. Trotz ihres unscheinbaren Auftretens trägt sie wesentlich zu Fortpflanzung und sexuellem Erleben bei. Aufgrund ihres Potenzials für besonders intensive Orgasmen ist sie auch als „P-Punkt“ bekannt.
Die Prostata sitzt unter der Blase und umschließt die Harnröhre. Zwei Muskeln (Urethradilatator und Musculus ejaculatorius) wechseln zwischen Urinieren und Ejakulieren. Die Prostata lässt sich direkt durch Massieren der Darmwand (etwa 5-8 cm tief im After) oder indirekt durch Druck auf das Perineum—den Bereich zwischen Penis und After—stimulieren. Für manche fühlt sich diese Stimulation wie ein „männlicher G-Punkt“ an.
Die Hauptfunktion ist die Produktion eines milchigen, leicht alkalischen Sekrets. Es schützt die Spermien, erhöht ihre Überlebenschancen im sauren Scheidenmilieu und wird beim Orgasmus in die Harnröhre abgegeben. Zusammen mit Flüssigkeiten aus Samenbläschen und Samenleiter entsteht so das Ejakulat. Orgastische Kontraktionen der Prostata treiben das Ejakulat durch die Harnröhre nach außen. Wird der Drüseninhalt nicht regelmäßig ausgeschieden, kann das zu Schwellungen, Unwohlsein oder Erektionsproblemen führen. Regelmäßige Prostatamassage unterstützt Funktion und Wohlbefinden—und das Vergnügen kommt nicht zu kurz.
Viele empfinden durch Prostatastimulation intensivere und tiefere Orgasmen als durch alleinige Penisstimulation. Prostatamassage aktiviert Nervenbahnen, die sowohl mit Penis als auch Hirnzentren für Sexualität verknüpft sind. Auch wird ein Teil des im Körperinneren verborgenen Penis stimuliert, was neue Empfindungen ermöglicht. Die Kombination von Prostata- und Penisstimulation steigert das Lustempfinden weiter.
Abgesehen von mehr Erregung kann Massieren einer geschwollenen Prostata helfen und Beschwerden wie schwachem Harnfluss entgegenwirken. Studien berichten von leichterer Ejakulation, kräftigerem Samenerguss und besserer Erektionsfähigkeit dank gesteigerter Durchblutung. Zudem entspannt das Massieren den Enddarm—ein angenehmer Nebeneffekt, etwa vor Analverkehr. Wer seiner Prostata mit Achtsamkeit begegnet, investiert in sexuelle Gesundheit und Lust.
1. Michael Schünke, Erik Schulte, Udo Schumacher: PROMETHEUS Innere Organe. LernAtlas Anatomie, Band 2: Innere Organe, Thieme Verlag, Stuttgart 2012, S. 298
2. Levin, R. J. (2018). "Prostate-induced orgasms: A concise review illustrated with a highly relevant case study". Clinical Anatomy. 31 (1): 81–85.
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