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Dein verständnisvoller Ratgeber für deine Vagina

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Geprüft von Climax™

Verfasst von Karolina Wilde

Aktualisiert am 14/01/2026

Wie gut kennst du deine eigene Vagina? 'Your friendly guide to your vagina' räumt endlich mit Mythen auf und erklärt dir, wie einzigartig jede Vulva ist. Der Artikel liefert dir klare wissenschaftliche Infos zu Aufbau, Veränderungen, Hygiene und Lustpunkten. Erfahre, warum Vielfalt normal ist und welche Fakten wirklich zählen. Gewinne Selbstvertrauen im Umgang mit deinem Körper und lerne, was deine Intimzone wirklich ausmacht. Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die ihre Gesundheit und Sexualität besser verstehen wollen.

Wie gut kennst du deine Vagina? Hoffentlich so gut wie deine beste Freundin. Aber falls nicht, kein Grund zur Sorge: Rund um Vagina und Vulva gibt es viele verwirrende Informationen. Es ist völlig normal, nicht alles zu wissen.

Lust auf einen kleinen Wissens-Check? Hier kommen 10 Fakten, die du unbedingt kennen solltest.

1. Vagina und Vulva – das ist nicht dasselbe

Viele Menschen verwenden die Begriffe falsch: Die Vulva beschreibt die äußeren Schamlippen, die den Kitzler und den Scheideneingang schützen. Die Vagina meint den inneren, muskulösen Kanal bis zum Gebärmutterhals.

2. Jede Vulva sieht anders aus

In den Medien sieht man meist nur das „Idealbild“: klein, glatt, rosa. Tatsächlich gibt es ganz verschiedene Formen, Größen und Farben – jede Vulva ist einzigartig und alle sind normal und schön. Oft ist die Vulva auch dunkler als die übrige Haut.

3. Die Größe der Vagina ist variabel

Je nach Zyklus und Erregung kann sich die Vagina ausdehnen. Durchschnittlich ist sie etwa 7 bis 10 cm lang, wird aber beim Sex länger und weiter. Auch durch Alter, Schwangerschaft oder Geburt kann sich die Scheide verändern.

4. Die Vagina ist gebogen

Die Vagina verläuft nicht gerade, sondern ist nach oben gebogen – je näher am Gebärmutterhals, desto stärker.

5. Die Selbstreinigung der Vagina

Vaginaler Ausfluss ist ganz normal – die Scheide reinigt sich selbst. Intimsprays und spezielle Reinigungsprodukte sind meist unnötig und können die empfindliche Balance stören.

6. Bewegung des Gebärmutterhalses

Im Laufe des Zyklus verändert der Gebärmutterhals seine Position. So sind manche Orgasmen zu bestimmten Zeiten leichter erreichbar. Bei Erregung hebt sich der Gebärmutterhals, ähnlich wie bei der Aufnahme eines Penis oder Sextoys. Es gibt auch Frauen mit rückwärts gekipptem Uterus – das ist nichts Ungewöhnliches.

7. Saures Milieu: der pH-Wert

Der pH-Wert der Vagina liegt zwischen 3,8 und 5,0 – also ziemlich sauer, etwa wie Rotwein. Darum entstehen auch immer wieder helle Flecken in der Unterwäsche.

8. Geruch und Geschmack sind unterschiedlich

Wovon du dich ernährst, beeinflusst den Geruch und Geschmack deiner Vagina (z.B. Knoblauch, Zwiebeln, Milchprodukte), aber alles ist individuell und gesund. Solltest du aber eine starke, unangenehme Veränderung wahrnehmen, ist ein Termin bei der Gynäkologin sinnvoll.

9. Das Jungfernhäutchen und die „Jungfräulichkeit“

Das Jungfernhäutchen hat nichts mit deiner sexuellen Erfahrung zu tun. Manche Menschen werden ohne Hymen geboren, und nicht immer kommt es beim ersten Sex zum „Einreißen“ oder Bluten. Schmerzen oder Blutungen entstehen meist durch fehlende Erregung/Lubrikation.

10. Viele Genusszonen

In der Vagina gibt es mehrere Lustpunkte – wie G-Zone, A-Punkt oder C-Zone. Die meisten erleben den Höhepunkt vor allem durch klitorale Stimulation. Aber gezielte Berührungen oder Druck auf bestimmte Punkte können sehr lustvoll sein. Neben dem klassischen Rein-Raus wirken besonders Druck oder Spreizbewegungen intensiv.

(Quellen)

(1) Lloyd, J., Crouch, N.S., Minto, C.L., Liao, L.-M. und Creighton, S.M. (2005), Female genital appearance: ‘normality’ unfolds. BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology, 112: 643-646. https://doi.org/10.1111/j.1471-0528.2004.00517.x

(2) Alexander NJ, Baker E, Kaptein M, Karck U, Miller L, Zampaglione E. Why consider vaginal drug administration? Fertil Steril. 2004 Jul;82(1):1-12. doi: 10.1016/j.fertnstert.2004.01.025. PMID: 15236978.

(3) Luo J, Betschart C, Ashton-Miller JA, DeLancey JO. Quantitative analyses of variability in normal vaginal shape and dimension on MR images. Int Urogynecol J. 2016 Jul;27(7):1087-95. doi: 10.1007/s00192-016-2949-0. Epub 2016 Jan 25. PMID: 26811115; PMCID: PMC4916004.

(4) Salinas AM, Osorio VG, Pacha-Herrera D, Vivanco JS, Trueba AF, Machado A. Vaginal microbiota evaluation and prevalence of key pathogens in ecuadorian women: an epidemiologic analysis. Sci Rep. 2020 Oct 27;10(1):18358. doi: 10.1038/s41598-020-74655-z. PMID: 33110095; PMCID: PMC7591572.

(5) Mishori R, Ferdowsian H, Naimer K, Volpellier M, McHale T. The little tissue that couldn't - dispelling myths about the Hymen's role in determining sexual history and assault. Reprod Health. 2019 Jun 3;16(1):74. doi: 10.1186/s12978-019-0731-8. PMID: 31159818; PMCID: PMC6547601.

(6) Debby Herbenick, Tsung-Chieh (Jane) Fu, Jennifer Arter, Stephanie A. Sanders & Brian Dodge (2018) Women's Experiences With Genital Touching, Sexual Pleasure, and Orgasm: Results From a U.S. Probability Sample of Women Ages 18 to 94, Journal of Sex & Marital Therapy, 44:2, 201-212, DOI: 10.1080/0092623X.2017.1346530

1. Lloyd, J., Crouch, N.S., Minto, C.L., Liao, L.-M. und Creighton, S.M. (2005), Female genital appearance: ‘normality’ unfolds. BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology, 112: 643-646. https://doi.org/10.1111/j.1471-0528.2004.00517.x

2. Alexander NJ, Baker E, Kaptein M, Karck U, Miller L, Zampaglione E. Warum sollte eine vaginale Medikamentengabe in Betracht gezogen werden? Fertil Steril. 2004 Jul;82(1):1-12. doi: 10.1016/j.fertnstert.2004.01.025. PMID: 15236978.

3. Luo J, Betschart C, Ashton-Miller JA, DeLancey JO. Quantitative Analysen der Variabilität einer normalen Vaginalform und -dimension auf MRT-Bildern. Int Urogynecol J. 2016 Jul;27(7):1087-95. doi: 10.1007/s00192-016-2949-0. PMID: 26811115; PMCID: PMC4916004.

4. Salinas AM, Osorio VG, Pacha-Herrera D, Vivanco JS, Trueba AF, Machado A. Bewertung des vaginalen Mikrobioms und der Häufigkeit wichtiger Pathogene bei ecuadorianischen Frauen: eine epidemiologische Analyse. Sci Rep. 2020 Oct 27;10(1):18358. doi: 10.1038/s41598-020-74655-z. PMID: 33110095; PMCID: PMC7591572.

5. Mishori R, Ferdowsian H, Naimer K, Volpellier M, McHale T. The little tissue that couldn't – Mythen über das Hymen und die Jungfräulichkeit entlarvt. Reprod Health. 2019 Jun 3;16(1):74. doi: 10.1186/s12978-019-0731-8. PMID: 31159818; PMCID: PMC6547601.

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